Klimafreundliche LED-Beleuchtung in Mainz-Binger Schulsporthallen führt zur Einsparung von 3.096 Tonnen CO2

21. Juli 2017


Leuchtendes Vorbild in Sachen Klimaschutz: Alle kreiseigenen Schulsporthallen im Landkreis Mainz-Bingen sind nun mit hocheffizienten LED-Leuchten und einer be-darfsgerechten Steuerungstechnik mit Bewegungs- und Helligkeitssensoren ausgestattet. Und das lohnt sich, wie ein Zertifikat des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beweist: Die neu installierten Lampen verbrauchen jährlich 267 Megawattstunden weniger Strom als ihre konventionellen Vorgänger – was bezogen auf ihre gesamte Lebensdauer zu einer Einsparung von 3.096 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) bei der Stromerzeugung führt. „Die insgesamt eingesparte Menge an Treibhausgasen entspricht der Menge, die ein Mittelklasse-PKW auf fast 21 Millionen Kilometer, also rund 515 Erdumrundungen, ausstößt“ erläutert der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt diese Zahl.

Der Austausch der alten, konventionellen Leuchtstoffröhren fand im Rahmen der Kommunalförderrichtlinie mit Förderung des Bundesumweltministeriums in zwei Abschnitten statt: Von 2015 bis Anfang 2016 wurden neun Sporthallen sowie die Zulassungsstelle in Oppenheim mit LED-Beleuchtung ausgestattet, seit Frühjahr 2016 erfolgten die verbleibenden 13 kreiseigenen Sporthallen. „Wir werden es nicht bei den umgerüsteten Sporthallen belassen. Der nächste Schritt wird sein, die Schulgebäude selbst auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Schrittweise senken wir so die Treibhausgasausstöße und machen uns unabhängiger von möglichen zukünftigen Strompreisanstiegen“, umreißt Landrat Claus Schick die Zukunft der LED-Sanierungsprojekte im Landkreis Mainz-Bingen.

Auch Kreisklimaschutzmanager Hilmar Andreas Holland ist hochzufrieden mit den bisher umgesetzten Maßnahmen: „Durch den geringeren Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosteneinsparungen rentiert sich die Umrüstung innerhalb kurzer Zeit. Da die LED-Röhren zudem eine höhere Lebensdauer bei annähernd gleicher Lichtausbeute haben und keine bedenklichen Inhaltsstoffe wie beispielsweise Quecksilber enthalten, empfehle ich auch Privatpersonen eine Umstellung.“


Gruppenbild mit den nachfolgend genannten Personen
Landrat Claus Schick (links), der Erste Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt (rechts) sowie Kreisklimaschutzmanager Hilmar Andreas Holland präsentieren das Zertifikat des Bundesumweltministeriums.

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