Erdaushub

Erdaushub besteht aus natürlich gewachsenen und nicht verunreinigten Böden und Gesteinen. Dazu zählt auch Mutterboden, der jedoch nach dem Baugesetzbuch vor Vernichtung und Vergeudung zu schützen ist.

Erdaushub ist im objektiven Sinne kein Abfall. Seine Verwendung ist uneingeschränkt möglich (zum Beispiel für landespflegerische Projekte). Die Ablagerung von Erdaushub in der freien Landschaft kann allerdings zu Konflikten mit dem Natur- und Landschaftsschutz führen. In der Regel wird bei der Ablagerung des Erdaushubes auf Grund der natürlichen Bodenbeschaffenheit keine nachteilige Beeinträchtigung der Umgebung, insbesondere des Grundwassers, erwartet. Auffüllungen auch von landwirtschaftlich genutzten Grundstücken zur Bodenverbesserung oder einer besseren Bearbeitung sind möglich. Jedoch sollten Sie grundsätzlich vor der Durchführung einer solchen Aktion mit der Unteren Naturschutzbehörde Kontakt aufnehmen.

Nicht zum Erdaushub zählen sämtliche durch Fette, Öle, Säuren, Laugen und andere chemische Verbindungen verunreinigte Böden. Diese sind nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu entsorgen.

 

Formulare zum Download (PDF):