Neuerteilung der Fahrerlaubnis

Nach Entziehung der Fahrerlaubnis sollte ca 10 Wochen vor Ablauf der vom Gericht festgesetzten Sperrfrist bei der Führerscheinstelle ein formeller Antrag gestellt werden.

Dazu benötigen Sie folgende Unterlagen:

Bei Beantragung der Klassen A, A1, A2, B, BE, AM, L oder T

  • Beantragung eines Führungszeugnisses für Behörden bei Ihrer Meldebehörde. Das Führungszeugnis wird dann direkt zu uns gesandt.
  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Sehtestbescheinigung
  • Nachweis in “Lebensrettenden Sofortmaßnahmen”


Klassen C1, C1E, C, CE D1, D1E, D und DE

  • Beantragung eines Führungszeugnisses für Behörden bei Ihrer Meldebehörde. Das Führungszeugnis wird dann direkt zu uns gesandt.
  • 1 Lichtbild neuesten Datums nach den Bestimmungen der Passverordnung (35 x  45 mm)
  • Abgabe einer Unterschrift für die Beantragung des Führerscheines bei der Fahrerlaubnisbehörde bzw. bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt
  • Nachweis in “Erste Hilfe”
  • Augenärztliches Zeugnis oder Gutachten nach dem amtlichen Muster (Anlage 6 FeV)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung gemäß § 11 Abs.9 FeV i.V.m. Anlage 5
  • Gilt nur für die D-Klassen: evtl. Testpsychologisches Gutachten gem. § 11 Abs. 9 FeV i.V. m. Anlage 5 Nr. 2

Sonstige evtl. vorzulegende Unterlagen (ist abhängig von dem Sachverhalt)

  • Bescheinigung über “Aufbauseminare” / “besondere Aufbauseminare”
  • Zustimmungserklärung zur Aktenabgabe an eine von Ihnen anzugebende Begutachtungsstelle zur Fahreignung, wenn im Rahmen des Neuerteilungsverfahrens ein medizinisch-psychologisches Gutachten erforderlich ist.

Ein medizinisch-psychologisches Gutachten ist grundsätzlich erforderlich bei einem wiederholten Entzug der Fahrerlaubnis. Bereits bei einem erstmaligen Entzug wegen Betäubungsmitteln oder wegen einer Trunkenheitsfahrt mit einer BAK von 1,6 o/oo oder einer Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l oder mehr wird ein medizinisch-psychologisches Gutachten gefordert. Zur Aufarbeitung einer evtl. vorliegenden Alkohol- und/oder einer Drogenproblematik sollte man sich frühzeitig mit einer Vorbereitungsstelle in Verbindung setzen. Zudem bieten viele medizinisch-psychologische Begutachtungsstellen kostenlose Informationsabende an. Dabei geht es darum, Ihnen das Verfahren und den Ablauf einer medizinisch-psychologischen Begutachtung (MPU) näher zu bringen.


 

Formulare (PDF) zum Download:

Ansprechpartnerinnen

Führerscheinstelle Bingen
Alfred-Nobel-Straße 2a:

Frau Mayer
Tel.: 0 67 21 / 91 71-52 22
E-Mail an Frau Mayer

Herr Schneider
Tel.: 0 67 21 / 91 71-52 21
E-Mail an Herrn Schneider


Führerscheinstelle Oppenheim
Sant-Ambrogio-Ring 11:

Herr Keller
Tel.: 0 61 33 / 94 03-52 80
E-Mail an Herrn Keller

Frau Stampp
Tel.: 0 61 33 / 94 03-52 81
E-Mail an Frau Stampp